Herzlich Willkommen bei der Evangelisch Lutherischen Kirchgemeinde Mildenau

Monatsspruch:

Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung.

                                                                                                                               

Philipper  1,9

 

Es ist erschütternd, von Christen zu hören, die teilweise nur wenige Flugstunden von uns entfernt leben. Z.B. in Ägypten, wo es jüngst 2 Anschläge auf Gottesdienste gab. Aber auch im Irak, in Syrien, im Jemen, in Nigeria, in Nordkorea, in Teilen Indiens und an vielen anderen Orten weltweit.

Und zugleich staune ich über den Mut vieler Christen, an Jesus Christus festzuhalten, auch wenn sie dafür einen hohen Preis zahlen müssen.

 

Genau wie damals in Jerusalem, als die ersten Christen ihren Glauben lebten, in der Freude über die Auferstehung Jesu, und seit dem Pfingstfest in der Gegenwart des Heiligen Geistes. Eine herzliche Gemeinschaft zeichnete sie aus, sie teilten was sie hatten, sie trafen sich im Gotteshaus und in ihren Häusern, um zu beten, Abendmahl zu feiern und von Gott zu hören. Wer sollte ein Interesse haben, so eine Gemeinschaft zu zerstören? Das ist die Frage bis heute, wenn Christen verfolgt werden.

 

Den religiösen Eliten damals machte die Eifersucht zu schaffen. Eifersucht ist ja bekanntlich die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. Und so kam es, dass die Leiter der Gemeinde ins Gefängnis kamen. Man konnte ihnen nichts vorwerfen, aber man versuchte sie einzuschüchtern: Es wurde ihnen verboten, von ihrem Glauben an den auferstandenen Jesus zu reden.

 

Doch genauso wenig wie man einem Känguru verbieten kann zu springen, kann man Christen verbieten, von Jesus zu reden. So kam die Antwort der Apostel zustande: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“

 

Wir in Deutschland haben noch das Glück, in Religionsfreiheit zu leben. Dafür können wir sehr dankbar sein. Und wir haben den Auftrag, für Religionsfreiheit weltweit einzutreten, und für alle verfolgten Christen zu beten.

Doch auch in unserer Gesellschaft gibt es Themen, für die man Spott und Hohn erntet, weil sie nicht der politischen Korrektheit entsprechen. Ich denke bspw. an das Eintreten für ungeborenes Leben. Wer schweigend seine Stimme erhebt für die vielen Kinder in unserm Land, die nicht geboren werden durften, muss mit Widerstand rechnen.

 

Was für eine Ermutigung, Teil der weltweiten Gemeinschaft zu sein, die es durch die Zeiten hindurch etwas gekostet hat, Jesus Christus nachzufolgen.

 

Mit einem herzlichen Gruß, auch von Pfrn. Gorbatschow und Pastn. Küchler,

Ihr Pfr. Martin Gröschel 

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Gottesdienst u. Kindergottesdienst in unserer Kirche 

mit Theologie-

studierenden vom   Theokreis Leipzig.

 
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